
Wenn die Lampe an Ihrer M&R- oder KTK-Presse ausfällt, stoppt die gesamte Produktionslinie. Sie benötigen einen Ersatz, der die originale Geometrie, elektrische Schnittstelle und spektrale Abstrahlung exakt erfüllt – ohne Kompromisse. Wir fertigen kundenspezifische UV-Lampen als echte 1:1-Drop-Ins, wobei wir die gleiche Lampenlänge, Lichtbogenlänge und Reflektorausrichtung beibehalten, damit Ihr Aushärteprozess konstant bleibt.
Technisch relevante Aspekte
Wir konstruieren diese Lampen für G5- und G13-Fassungen – die beiden Standards, die in den meisten industriellen UV-Härtungsmodulen verwendet werden. Das Gehäuse besteht aus hochreinem Quarz mit kontrollierter Wandstärke, um die thermische Belastung zu bewältigen und den Lichtbogen stabil zu halten. Die spektrale Abstrahlung ist auf die Quecksilberdampflinien abgestimmt: stark bei 365 nm für die Durchdringung sowie solide bei 385–405 nm für die Oberflächenhärtung, sodass Photoinitiatoren vernetzen, ohne das Substrat zu überbelichten. Die Spitzenbestrahlungsstärke ist so ausgelegt, dass sie typische Energieflussdichten bei Offset-/Siebdruck – oft 600–1200 mJ/cm² – erreicht, und die Reflektor-Geometrie wird mit engen Toleranzen gefertigt, um die Strahldivergenz zu kontrollieren und Hotspots aus dem Profil herauszuhalten.
Warum es bei M&R und KTK funktioniert
Bei diesen Pressen liegt der Vorteil darin, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Lampe passt direkt in die vorhandene Fassung und das Gehäuse – kein Neukabeln, keine Halterungsänderungen – so dass der Wechsel Minuten statt Stunden dauert. Die abgestimmte Ausgangsleistung erhält Ihr Aushärtefenster, was hilft, Unterhärtung (Klebhaftigkeit, Migration) und Überhärtung (Substratbelastung, Vergilbung) zu vermeiden. Und da die Lampen untereinander reproduzierbar sind, lassen sich Rüstzeiten von einem Austausch zum nächsten minimieren, was Rüstabfälle und Ausschuss reduziert.
Einige Details für die Werkstatt, die Sie beachten sollten
Vor der Bestellung prüfen Sie bitte die Wattzahl, Lichtbogenlänge und Ozonklasse der Originallampe. Abweichungen bei Leistung oder Lichtbogenlänge verändern die Bestrahlungsstärke und lassen den Aushärteverlauf verschieben. Stellen Sie sicher, dass die Reflektorbeschichtung und die Stiftanordnung der Fassung zu Ihrem Modul passen – G5 und G13 sind nicht austauschbar. Fassen Sie die Lampe nur an den Enden an, vermeiden Sie Lösungsmittelkontakt mit dem Quarz und bestätigen Sie, dass das Vorschaltgerät den Zünd- und Betriebsparametern der Lampe entspricht, um einen zuverlässigen Zündvorgang und konstante Laufzeit zu gewährleisten.