
Wie man eine Infrarotheizwand richtig einbaut – unabhängig von der Größe des Fahrzeugs Wenn wir maßgefertigte Heizwände für Lackierkabinen bauen, ist das Hauptziel einfach: Jeder Zentimeter des Fahrzeugs soll die gleiche Menge an Wärme erhalten. Doch hier liegt das Problem: Eine „Einheitslösung“ funktioniert nicht. Bei einem kompakten Sportwagen entstehen kalte Stellen, während bei einem großen SUV die Temperaturen viel zu hoch werden. Das funktioniert einfach nicht.
Der Trick zur vertikalen Wärmeverteilung Wir bestimmen die Position der Quarzlampen entsprechend der Höhe der Fahrzeuge, an denen wir arbeiten. Kurzwellige Infrarotlampen strahlen Energie in einem recht engen Strahl ab. Wenn die Lampen zu weit voneinander entfernt sind, entstehen „ Streifen“. In solchen Fällen trocknet der Lack direkt vor der Lampe perfekt, während die Zwischenräume weiterhin feucht bleiben. Um dies zu vermeiden, überschneiden wir die Strahlungsbereiche der Lampen. Wir berechnen also den Abstand zwischen der Lampe und dem Fahrzeug so, dass die Wärmewellen bereits vor dem Kontakt mit dem Lack zusammenfließen.
Die richtigen Lampen auswählen Wir verwenden in der Regel Hochleistungsquarzelmente. Dadurch bleibt die gesamte Anlage kompakt, ohne dass die Wärmeleistung beeinträchtigt wird. Für größere Heizwände nutzen wir 400-V-Systeme. Warum? Weil dadurch der Stromverbrauch pro Schaltung reduziert wird. Dadurch können wir dünneres Kabel verwenden und müssen uns keine Sorgen um einen Spannungsabfall über lange Strecken machen. Aber man muss vorsichtig sein: Wenn man zu viele Kilowatt in einen kleinen vertikalen Raum steckt, kann das die Befestigungsstrukturen verformen. Wenn die Tragkonstruktion nicht hitzebehandelt wurde, wird sie einfach verbiegen.
Praktische Entscheidungen im Alltag Wir verwenden überall Schnellanschlüsse. Denn seien wir ehrlich: Lampen gehen kaputt. Wenn eine Lampe ausfällt, möchte man sie sofort ersetzen. Man sollte nicht die ganze Anlage zerlegen müssen, nur um eine Glühbirne zu wechseln. Etwas, worauf man achten muss: Ein engerer Abstand zwischen den Lampen führt dazu, dass die gesamte Wand heißer wird. Die Belüftung muss stark genug sein, um die Wärme aus der Lackierkabine zu befördern. Andernfalls kann es zu Problemen mit dem Lack kommen – was den ganzen Prozess ruinieren würde. Hocheffiziente Systeme arbeiten zwar schnell – doch sie belasten das Stromnetz erheblich.